Freitagsfüller 17.02.2012
In den letzten Wochen hatte ich einfach keine Lust beim Freitagsfüller mitzumachen, aber heute gibt es wieder einen! :o)
1. Karneval ist nicht wirklich mein Ding, da muss ich schon wirklich Lust haben um alle paar Jahre mal ein bisschen mehr mitzufeiern.
2. Nahezu täglich hört und liest man von getöteten oder mißbrauchten Kindern, das ist einfach nur traurig und schockierend.
3. Unser Star für Baku hab ich so gut wie gar nicht gesehen und war im Ergebnis doch mal so gar nichts wenn ich mir den Sieger und seinen Song so anhöre.
4. Eigentlich möchte ich mein aktuelles, wirklich sehr gutes Buch weiterlesen, aber ebenso hab ich Lust mit den Socken anzufangen, für die ich vorhin extra Wolle gekauft habe.
5. Ich hab noch nie etwas geklaut.
6. Ich bin fleißig dabei meine Haare wachsen zu lassen, mal sehen was daraus wird.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit meinem Buch, morgen habe ich Arbeiten und Geburtstag feiern geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, da ich überaschenderweise keinen Frühdienst machen muss!
Neue Fährverbindungen ;o)
~ Lesezimmerchen ~Literaturmaus ~ Maxibienes Bücherregal ~Mediencircus ~
~ Nalla´s Bookiversum ~ Nicas Bücherblog ~
Rezension: Verbrannt - House of Night 7
|
|
![]() |
Inhalt: Wenn Freunde sich nicht mehr vertrauen können, gewinnt das Böse die Oberhand
Quelle: Fischer Verlage
Meine Meinung: Nach dem Lesen von Band 6 der Serie House of Night "Versucht" war ich kurz davor abzubrechen, da sich für mich eindeutig eine Abwärtstendenz angezeigt hat. "Verbrannt" hat mir wieder eine Spur besser gefallen und so gebe ich dem Ganzen noch eine Chance, außerdem bin ich doch zu neugierig und zu weit vorgedrungen, so dass ich kaum aufhören kann.
In "Verbrannt" tritt Zoey zum ersten Mal in den Hintergrund, bzw. stehen die Bemühungen ihrer Freunde Zoeys zersplitterte Seele zu retten im Vordergrund. Nachdem Zoey mit ansehen mußte wie Kalona Heath umgebracht hat, befindet sich ihre Seele in der Anderwelt und das zerbrochen in viele einzelne Teile. Ihre Freunde und besonders ihr Krieger Stark wollen herausfinden wie man zu ihr dringen und retten kann, denn bleibt Zoeys Seele länger als sieben Tage ihrem Körper fern, wird auch dieser sterben und die junge Hohenpriesterin wäre entgültig verloren. Die eifersüchtige Neferet die sich als fleischgewordene Nyx ausgibt will ihrerseits Zoeys Rettung verhindern, denn so wird ihr der Weg zur Herrschaft über die Vampyre geebnet. Sie zwingt Kalona ebenfalls in die Anderwelt um zu verhindern, dass sich Zoeys Seele wieder zusammenfügt und sie zurückkommen kann.
Währenddessen muss ich Stevie Rea mit ihrer Prägung zum Rabenspötter Rephaim abfinden und fühlt sich seltsamerweise zum Lieblingssohn von Kalona hingezogen, dabei ist er doch ein Sohn der Finsternis und hat grausame Tagen vollbracht. Doch Stevie Rea finden Spuren der Menschlichkeit in Rephaim und auch er fühlt sich zur ersten Hohenpriesterin der roten Vampyre hingezogen. Was würden ihre Freunde und Lehrer im House of Night zu dieser unmöglichen Verbindung sagen?
Ich gebe dem siebten House of Night-Teil einen halben Punkt mehr als dem sechsten und hoffe, dass die Tendenz zurück nach oben noch nicht endet. Bin gespannt auf Teil acht "Geweckt", der bereits erschienen ist.

Rezension: Gute Nacht, Liebster
|
"Gute Nacht, Liebster" |
![]() |
Inhalt: Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen
Als ein Neurologe ihn dann fragt: "Wie heißen ihre Töchter?", weiß Hans die Antwort nicht. Die erschreckende Diagnose: Demenz. Schon bald kann er seiner Frau Hilda kein Partner mehr sein und wird zum Schwerstpflegefall.
Obwohl die Belastung fast unmenschlich erscheint, entscheidet Hilda, dass sie sich zu Hause um ihren Mann kümmern wird. In diesem sehr persönlichen Buch spricht sie über ihren Alltag, ihre Ängste und ihre intimsten Gedanken. Ihr Bericht ist ein bewegendes Plädoyer für die Liebe.
Quelle: Bastei Lübbe
Meine Meinung: Eigentlich lese ich Bücher dieser Art gar nicht so gerne, Tatsachenberichte, Schicksale und Biographien interessieren mich nicht. Aber als wir in der Schule das Thema Demenz hatten, hab ich alles aufgesaugt wie ein Schwamm und war fasziniert aber oft auch schockiert, schrecklich wenn der Mensch geistig verfällt und der Körper noch lebt. Irgendwie ist es wie ein Sterben vor dem eigentlichen Tod und für die Menschen die die an Demenz erkrankte Person lieben muss es einfach schlimm sein.
Meine liebe Kollegin und Praxisanleiterin die mich auf ihre Pflegetour mitnimmt hat mir dann das Buch "Gute Nacht, Liebster" ausgeliehen und so hab ich dann doch einfach mal angefangen. Es hat mich schließlich genau so gut unterhalten wie ein Roman, wie Hilda von ihrem Leben mit Hans erzählt, dem Kennenlernen als sie noch fast Kinder waren, der wachsenden Liebe und einer guten Ehe bishin zu Hans´ Erkrankung und deren Verlauf, waren war soviel Tragik und Liebe, wie man es nicht oft findet.
Ich konnte nachfühlen was Hilda durchgemacht hat, zunächst das Verdängen der Tatsache, dass Hans krank ist, bishin zu ihrem Kampf um jedes bisschen, was Hans noch an Fähigkeiten besitzt. Einerseits wollte ich Hilda wachschütteln, andererseits hab ich mit ihr geweint und sie für ihre liebevolle Pflege und Geduld bewundert. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Hilda, ihr Handeln, über das man vielleicht den Kopf schütteln würde wenn man nicht weiß was in ihr vorgeht wird begreifbar und man erlebt den langsamen aber stetigen Verfall von Hans geistigen Fähigkeiten bishin zum Nachlassen der Körperkräfte.
Wen das Thema Demenz interessiert, den wird "Gute Nacht, Liebster" sicher sehr gut gefallen. Abseits vom grade aufgekeimten Assauer-Trouble bietet es eine gute Einsicht in das Leben von "ganz normalen Betroffenen". Mich hat´s tief berührt, erschüttert und voller Bewunderung für Hilda zurückgelassen.
Die Schülerin ist auf Tour
Mit Schrecken habe ich grade bemerkt, dass ich seit November gar nichts mehr von meiner Ausbildung erzählt habe, dabei ist doch soviel paßiert. Kurz vor Weihnachten habe ich den ersten Schulblock sehr erfolgreich beendet. Meine Noten sind bis zum Schluss sehr gut geblieben, wir hatten noch eine schöne Jahresabschlussfeier und das Wichteln innerhalb unserer Klasse hat auch Spass gemacht und mir zwei neue Bücher gebracht. ;o)
Danach hatte ich über die Feiertage und Silvester zwei Wochen Urlaub und am 02. Januar begann mein erster praktischer Einsatz. Natürlich war ich sehr aufgeregt, aber das hat sich schnell gelegt, ich habe eine ganz tolle und super-liebe Mentorin zugeteilt bekommen. Wir verstehen uns sehr gut, das Arbeiten mit und bei ihr macht mir sehr viel Spass und ich hab das Gefühl, dass ich gut klarkomme. Nach und nach darf ich immer mehr selbst machen, meine Mentorin ist aber immer in der Nähe und steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Auch sonst ist das Klima in der Firma ein sehr gutes, ich fühle mich einfach wohl, was will ich mehr!? Ich habe nach vielen arbeitstechnisch extrem unzufriedenen Jahren zum ersten Mal wieder das gute Gefühl meinen Platz zu finden und das Richtige zu machen, ich gehe echt auf bei dieser Arbeit.
Bisher hab ich mich den Schichten meiner Mentorin angepaßt und bin abwechselnd eine Woche früh und eine spät mit ihr gefahren, jedes zweite Wochenende haben wir Dienst und fahren mindestens einen Tag früh und spät los. Ich hab ja gedacht es sei sehr gewöhnungsbedürftig samstags und sonntags arbeiten zu müssen, aber es macht mir nichts, das Wochenende fühlt sich trotzdem noch an wie eins, ich kann gut damit leben. Da meine Mentorin kurzfristig einen Termin für eine OP bekommen hat, die schnell gemacht werden muss, fahre ich die nächsten ca. vier Wochen mit einer anderen Kollegin immer den Frühdienst mit. Sie wird es auch sein die mich durch den ersten kleinen Praxistest bringen muss, am 05. März kommt die Schulleiterin und will sich ansehen wie ich eine Grundpflege durchführe. Dazu gehört es vorher eine Handlungskette zu erstellen und danach das Ganze zu Reflektieren. Bauchschmerzen macht es mir nicht, ich werde mein Bestes geben und hoffen, dass alles klappt.
Tja, was soll ich sagen, es läuft (bwz. fährt der kleine weisse Fox mit den grünen und blauen Punkten) !
Das Lesejahr 2011
Ich bin spät dran mit einer Zusammenfassung, aber dennoch möchte ich kurz zusammenfassen wie das Lesejahr 2011 ausgesehen hat.
Zunächst die für mich besten Bücher des letzten Jahres:


3x Fantasy - 4x Liebe - 2x Thriller - 1x Sonstiges
Meine Autoren-Neuentdeckungen sind definitiv Michel Birbæk, Silke Schütze und Chris Carter, von den Dreien, aber auch von anderen, werde ich in Zukunft noch weitere Bücher lesen.
Ich werde mich nicht damit aufhalten alles genau aufzuschlüsseln, ich habe 66 Bücher gelesen und damit sechs mehr als im Jahr davor.
Danke an meine Leser für Eure Kommentare und Gästebucheinträge, und auch vielen lieben Dank an die rechts aufgeführten Verlage für die zum größten Teil sehr lesenswerten Rezensionsexemplare.
Vorstellung: Ullis Büchercafé
Vor einiger Zeit wurde aus Monalous Bücherforum "Ullis Büchercafé", geändert hat sich eigentlich nicht viel, auch unter Ullis Leitung ist es weiterhin ein gemütliches Fleckchen zum regen Austausch für Leseratten und Bücherwürmer. Das Büchercafé ist anders als andere Foren die ich bisher kennengelernt habe, dort herscht ein sehr angenehmer Umgangston unter den vielen wirklich super-netten Mitgliedern und es ist immer was los. Neben Rezensionen, Leserunden, Lesewochenenden, allerlei Geplaudere über das Lesen, gibt es auch immer wieder tolle Gewinnspiele. Ich halte mich gerne und fast täglich ein Weilchen im Büchercafé auf und kann es jedem Bücherfan nur an´s Herz legen. Schaut einfach mal rein wenn Ihr Lust habt!
Flurbereinigung startet JETZT
Und schon wieder zeigt mir mein Feedreader knapp 2000 neue Beiträge auf den Blogs an die ich abonniert habe. *seufz* Ich werde nun die Konsequenz ziehen und nahezu alle rauswerfen, jawoll! Das heißt nicht, dass ich Euro Blogs gar nicht mehr lesen mag, aber es gab Zeiten, da hab ich wirklich jeden neuen Bücher-Blog reingepackt, egal ob er für mich auf Dauer interessant war oder eben nicht. Meine Favoriten werde ich natürlich behalten und nach und nach Blogs hinzufügen die mir besonders gefallen und meinem Leseverhalten entsprechen. Wer in meiner Linkliste steht bleibt sowieso in meiner Blogtour, aber auch die werde ich mal durchforsten und aktuallisieren.
Da ich es nun fünf Monate kaum geschafft habe mich genauer umzusehen sind in der Zwischenzeit sicher einige neue gute Blogs hinzugekommen und ich habe absolut nichts dagegen drauf aufmerksam gemacht zu werden. Wer also glaubt seine Seite könnte mich interessieren, her mit dem Link, hinterlaßt mir gerne einen Kommentar und ich komme gucken. Am liebsten mag ich Blogs auf denen Thriller, Krimis, Fantasy, Liebesgeschichten und Komödien rezensiert werden. Aber bevor ich wieder aufrüste werde ich den Reset-Knopf am Feedreader drücken, vielleicht komme ich dann endlich wieder dazu meine Lieblingsblogs regelmäßig zu besuchen, es hat nämlich kaum noch Spass gemacht den Reader anzuwerfen und dann zu sehen wieviele ungelesen Beiträge warten.











